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Sie wachte Schweiß gebadet auf. Schon wieder dieser Traum. Woher kam er?
Sie hatte ihre Schwester schon so lange nicht mehr gesehen.
Immer dieses grüne Licht und dann ihr leerer Blick. Jedes Mal sah sie, wie ihre kleine Schwester starb.
Dieser Potter, warum hatte sie sich nur mit diesem Potter eingelassen?
Petunia stand aus dem Bett auf, darauf bedacht Vemon nicht aufzuwecken. Gerade in dem Moment fing der kleine Dudley an zu schreien. Nur recht, etwas Ablenkung. Die junge Mutter nahm ihr Kind auf den Arm und ging mit ihm die Treppe hinunter und setzte sich in die Küche, während sie sein Fläschchen zubereitete.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Überrascht und etwas zögerlich öffnete sie die Tür.
Mit der Person die dort stand hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. “Severus?“ fragte sie überrascht und konnte ihre Missbilligung nicht verstecken.
Petunia hatte ihn schon seid einer Ewigkeit nicht mehr gesehen und war auch sehr froh darüber gewesen. Sie hatte sich nie mit diesem Sonderling verstanden. Nur noch ein Zauberer, der sie daran erinnerte, dass sie nicht das war, was sie gerne gewesen wäre. Er war ihrer kleinen Schwester schon immer hinterher gelaufen. Seid sie alle Kinder waren. Aber er wäre definitiv eine bessere Wahl gewesen, als dieser Potter. Seltsam, dass er gerade jetzt auftauchte, wo sie schon wieder von ihrer Schwester geträumt hatte.
Severus sah aufgelöst aus und war vollkommen ausser Atem. Immer wieder schaute er sich um, als ob er fürchtete verfolgt zu werden. “ Sie ist tot...Lily ist tot.“ brachte er gebrochen hervor und verstand seine Worte selbst noch nicht so recht. „ Ihr Sohn... Harry... er wird euch anvertraut werden...Bitte sorgt für ihn. Er hat doch niemanden ausser euch. Er ist ganz alleine...“ fast schon flehend sah er sie an.
Also war dieser Potter auch tot...?
Dudley schrie wieder bevor sie die Bitte ablehnen konnte und sie musste ihn trösten. Lilys Kind? Sie konnte ihn doch nicht sich selbst überlassen. Nach kurzer Überlegung nickte sie kurz.
Severus Miene erhellte sich etwas. Dies war das Letzte, was er für Lily hatte tun können. Er bedankte sich und verschwand wieder in das tiefe undurchdringliche Schwarz der Nacht. Sie würde ihn nie wieder sehen.
Sie brachte Dudley wieder ins Bett und kurze Zeit später klopfte es erneut an der Tür. Als sie die Tür öffnete lag der kleine Harry davor. Petunia nahm den kleinen Jungen auf und schloß ihn in die Arme. Was hatte er denn da auf der Stirn? Eine kleine blitzförmige Wunde... Sofort kümmerte sie sich um die Wunde. Armer Junge...
Sie schwor sich ihn von Magie und all den anderen abnormen Dingen fern zu halten. Er sollte nicht so enden wie ihrer Schwester. Armes Lilychen... Erst jetzt bemerkte sie, wie sehr sie ihre kleine Schwester die ganze Zeit vermisst hatte... Doch nun war es zu spät. Aufgelöst fing sie an zu weinen.
geschrieben von: Lacrima Rubens